Christopher Street Day 2018

Anmerkung

Hamburg 2018. Hingegangen bin ich in erster Linie aus voyeuristischen Gründen, der bunten Fotos und des Spaßes wegen. Na klar, bin ich für die Respektierung und Gleichstellung von Schwulen und Lesben. Auch weil ich schwule und lesbische Kolleg*innen habe. Und weil ich immer schon gegen Diskriminierung und Unterdrückung war. Aber Ich gehöre nicht zu einer der Communities. Wie ich hier authentische Aufnahmen, Bilder anfertigen kann? Eine Antwort fällt mir hier schwer. Was mir in meinem Alltag immer wieder gefällt, ist das Erkennen und Zulassen von Vielfältigkeit. Das ist wohl mein eigener Zugang zur CSD Parade. Mein eigenes Leben ist nicht immer so bunt. Ich brauche aber Vielfalt, die erst durch andere entsteht. Ich habe die Teilnahme an der CSD Parade sehr genossen. Ich muss mich übrigens immer etwas trauen, etwas in mir überwinden, wenn ich meine Routine überwinden will, mein Leben für etwas neues öffnen will. Viele Teilnehmer freuten sich am Fotografieren, posierten, fragten nach Aufnahmen, akzeptierten einfach meine Leidenschaft. Aber im Vorbeigehen hörte ich auch die ein oder andere Bemerkung “Und was ist meinen Rechten an meinem Bild?”

In der Christopher Street in NY fand 1969 der sogenannte Stonewall Aufstand statt, eine Serie von Auseinandersetzung zwischen Schwulen und Transsexuellen und der New Yorker Polizei.

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2 thoughts on “Christopher Street Day 2018”

    • Hey Ernesto. Ja. Buntheit, ein guter Begriff, oder Sicht auf die Welt 🙂

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