Hiroshima-Tag_2020

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Am 8. August 2020 wurde in Göttingen in zwei (mit einander verknüpften) Veranstaltungen dem Atombomben-Abwurf über Hiroshima gedacht.  Nach einer Auftaktkundgebung der Anti-Atom-Initiative auf dem Hiroshima-Platz zogen die TeilnehmerInnen zur Gedenktafel für Robert Oppenheimer, der in Göttingen der Zwischenkriegszeit studiert hatte. Die Teilnehmer wandten sich die kommentarlose Gedenktafel für Oppenheimer, der das “Manhatten-Projekt” zum Bau der Atombombe wissenschaftlich geleitet hatte.
Die “Protestschlange” bewegte sich dann zum Kornmarkt vor dem Alten Rathaus und schloss sich dort der Kundgebung des Göttinger Friedensforums an. Diese Kundgebung erreichte nur den engeren Kreis der Friedensbewegung, die im Umwelt der Universität Aktiven fehlten weitgehend. Für die potentielle Teilnehmer aus der Friedensbewegung der 1980er war das Hochsommerwetter wohl ein Teilnahmehindernis.
Auf der Kundgebung sprachen u. a. Rolf-Gerd Köhler (Oberbürgermeister der Stadt Göttingen), Tobias Pflüger (MdB Die Linke) und ein Vertreter der “Ärzte gegen Atomkrieg” (IPPNW). Im Zentrum stand die Forderung, dem Atomwaffen-Verbotsabkommen der UNO beizutreten und die Beschaffung neuer Flugzeuge für die Bundeswehr zu unterbinden, die als Einsatzträger für Atomwaffen ausgelegt sind.

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