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Street in Andalusien. Straßenfotografie kann man im Urlaub eigentlich nicht machen, etwas persönlicher formuliert, mir fällt es schwer. Im Urlaub bin ich vor allen Dingen der Gefährte meiner Partnerin, ein Fremder in Spanien, ein Tourist. Alles Rollen, die nicht unbedingt die Rollen eines Straßenfotografen sind. Kann ich mich selbst aus der Rolle des Touristen herausnehmen? Auf 'normale Menschen' zu schauen, vielleicht sogar in ihren Alltag hineinblicken. Oder Menschen bei der Arbeit zu fotografieren. Oder gar mit ihnen zu reden?

Straßenfotografie liegt mir aber sehr nahe. Wie verhalte ich mich also? Es lohnt sich eigentlich immer von mehr oder weniger vorgegebenen touristischen Pfaden und/oder Themen abzugehen. Da ist das reiche, sehr distinguierte Ehepaar. Da ist das Bild der Archäologen oder auch der Schnappschuß aus der Bar in Grazamela. Dann lohnen sich immer Entscheidungen, hier meine ich, die Entscheidung für ein Objektiv. Nicht für alle fotografischen Herausforderungen gewappnet sein, nur für Straßenfotografie. Das würde leichtes Gespäck machen, mehr Beweglichkeit.

Reichtum (Macht, Herrschaft) erfassen gelingt nur selten. Reiche, sag ich mal, leben eher in Parallelwelten. Ich sehe sie selten in der Öffentlichkeit. Leichter ist es, z.B. Streetart zu fotografieren. Hier kann sich eine andere Sicht auf gesellschaftliche Verhältnisse zeigen, auch andere Meinungen, hier auch als politische Forderung .

Ich habe immer so Ansprüche an mich. Aber mich so richtig zu perfektionieren, gelingt mir glücklicherweise nicht. Sonst würde ich oder der Beitrag noch ernster, noch schwerer 🙂

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