Straßenfotografie – wie öde

Meine Bilder passen wohl landläufig in ein Genre Streetfotografie. Ist auch schön, ein Genre zu nennen, das einen gewissen Bekanntheitswert hat. Allerdings sind es meine Bilder, ich muss etwas dafür tun, raus auf die Straße, mich manchmal mehr oder weniger trauen, mir die Augen reiben, damit ich etwas sehen kann, manchmal Kontakt aufnehmen, manchmal nicht. Und hinterher die Auswahl. Hat das Bild eine Aussage, hat es eine eigene Spannung? Ist es „prägnant“, vielleicht sogar einzigartig? Oder lasse ich mich von meinen eigenen Emotionen täuschen? Und dann heißt es plötzlich Straßenfotografie. Wie öde. Ich suche nach Begegnungen. Ich bin nicht (oder nur selten) ein unsichtbarer Fotograf. Fremde Welten, Gemeinschaften, Communities reizen mich. Eine eigene Gemeinschaft habe ich schon längst nicht mehr.

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