Straßenfotografie Tel Aviv und Jerusalem

Gemeinschaft in einem fremden Land möchte ich gerne erfahren, gerade auch in Israel. Klappt auch gut. Ich habe sehr angenehme, direkte und offene Begegnungen mit Menschen. Ob das stimmt oder ich mir das nur einbilde, ich weiß es nicht. Einige Gedanken dazu.

Tel Aviv ist für Israel etwas das, was Kalifornien für die USA ist. Sehr weltlich und liberal. Dann ist Israel ein Land von Einwanderern. Eine starke historische Ausprägung einer Kernbevölkerung gibt es nicht. Dazu kamen unsere Begegnungen mit Graswurzelorganisationen. Linke Menschen, die sich für andere Menschen einsetzen. Persönlich habe ich mehr Strenge, Illiberalität erwartet. Die habe ich so nicht gesehen. Das muss nicht heißen, das sie nicht da sind, aber ich habe sie nicht gesehen. Dazu kamen meine Begegnungen mit israelischen Freunden.

Israel ist gebietsmäßig unglaublich getrennt. Es gab Gebiete, in denen ich diese Gemeinschaft nicht erlebt habe. Es gibt religiöse, soziale und politische Ausgrenzungen großer Bevölkerungsteile.

Die Erfahrung dieser Gemeinschaft möchte ich nicht missen, aber ich muss diese Erfahrung wohl auch nicht überhöhen.

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