Grenzen auf! Leben retten!

Für mich war die Anzahl der Teilnehmer*innen von etwa 5.000 Teilnehmer*innen höher als erwartet. Ebenso immer noch bemerkenswert die große Anzahl selbstgemachter Transparente und Plakate mit einer ebenso großen Bandbreite der Schlagworte von moralischer Kritik oder Ansprache bis hin zur Systemkritik. Die großen Parteien oder Gewerkschaften waren kaum sichtbar. Viele kleine und migrantische Organisation , Flüchtlinge und natürlich auch Menschen, die ich subjektiv dem weiteren Umfeld ~grauer und schwarzer Blöcke~ zuordnen würde.

Gestern, Samstag 07. März 2020, fand in Hamburg eine Demonstration ‘Grenzen auf! Leben retten!’ statt. Eine Reaktion auf die Zuspitzung der kriegerischen Situation in Nordsyrien um Idlib herum und die damit verbundene Flüchtlingskrise an der türkisch-griechischen Grenze. Erschreckend die Abschottung und Schließung der Grenzen durch die EU.

  • Mir scheint, als ob viele Menschen das Vertrauen in Europa verlieren.
  • Vorbeigehend am ‘schwarzen Block’ hörte ich einen Sprechchor, der in etwa hieß: Nationalismus raus aus den Köpfen. Das erinnerte mich auf sympathische Weise an den internationalen Anklang der frühen Arbeiterbewegung.

Links: Der Aufruf und die Liste der aufrufenden Organisationen (Hompage Seebrücke) . Veranstaltungshinweis auf Facebook. Bericht zur Demonstration in der Hamburger Morgenpost vom 07. März 2020 

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