Straßenfotografie Israel und die Religion

Religion ist eine beeindruckend öffentliche Erfahrung in diesem Land. Insbesondere natürlich die optische und visuelle Prägnanz (ultra-)orthodoxer Juden. Historische Bauten wie die Klagemauer. Die Konsequenz, die der Shabbat auf öffentliches Leben hat. Und die Schwierigkeiten, vielleicht auch der Widerspruch der historischen Kontinuität, nach der in der Region Judäa/Palästina drei große Weltreligionen ihr Zuhause haben, der Islam, das Christentum und das Judentum. Israel als angenommener jüdischer Staat, welchen Druck erzeugt das auf die nicht-jüdische Bevölkerung, auf die säkulären Juden. Denn, es gibt auch das moderne, weltliche Israel, möge es stärker werden.

Den Kindern gehört die Zukunft

Kinder und Jugendlichen aus Tel Aviv, Jerusalem und der Westbank. Auch ihnen wird die Zukunft gehören. Ich glaube, es wird keine leichte Zukunft sein, ist schon die Gegenwart geprägt von einer Atmosphäre, daß die Juden Feinde sind, daß die Araber Feinde sind. Aber sie haben ihre Zukunft vor sich. Sie werden für sich Entscheidungen fällen. Mir gefällt die Geschichte von John Steinbeck “Jenseits von Eden”, in dem ein Wort Timshel verwendet wird in der Bedeutung von Du kannst dich entscheiden, du hast die Wahl.