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Hinweise zu mir

Fotografie ist heute mein Begleiter auf meinem Weg zurück, so denke ich manchmal (Ich bin immerhin schon über 60 Jahre). Zwei Punkte möchte ich kurz anreissen. Einmal ist es, das was ich meine Bildsprache nenne. Schwarz Weiß, manchmal mehr oder weniger kontrastreich und körnig. Manche Freunde haben auch schon gesagt, du machst Bilder wie vor 20 Jahren. Ich habe Erinnerungen an solche Bilder. Ich muss sie geliebt haben, denke ich heute –  prägend waren sie allemal. Ich denke, es war vor allen Dingen Sozial- und Dokumentarfotografien, die ich gesehen habe. Normale Menschen, arbeitende Menschen, arme Menschen, Menschen in Not, stolze Menschen. Fragt man mich, vorher das kommt, ich würde auf meine Mutter tippen.

Ich weiß nicht, wann die „Straßenfotografie“ dazu kam. Vermutlich als ich nach West-Berlin kam, da muss ich so etwa 26 Jahre alt gewesen sein. Und Straßenfotografie ist ja ein Genre, das Menschen, die gerne Menschen fotografieren, das Fotografieren leicht macht.

Ernst Wilhelm Grueter

Und ich bin vor langen Jahren politisch links engagiert gewesen. Rechts engagiert man sich eher für Gesellschaft, Wirtschaft, Freiheit, Sicherheit. In welcher Reihenfolge auch immer. Heute gehe ich wohl in Richtung subjektiver Sozial- und Dokumentarfotografie. Menschen. Nicht Armut, Wohlstand, Fortschritt. Menschen eben, gemeinsames Leben. Über das „gemeinsame Leben“ mache ich mir Gedanken, dazu später, irgendwann, mehr.

Wie ich fotografiere oder was dazu gehört. Meistens alleine, gehe ich allein los und fahre auch manchmal für ein paar Tage in einen Kurzurlaub. Das passt schon, Mein Fotografieren hat viel mit meinem eigenen Rhythmus zu tun, meinem eigenen Flow. Dann gibt es Vereine, wie z.B. die Gesellschaft der Lichtbildfreunde Wandsbek, ca. 20-25 Mitglieder, gute und sehr gute Fotografinnen und Fotografen. Oder die Blende, den DVF, den Freundeskreis der Photographie und die Arbeiterfotografie Berlin. Und natürlich einzelne Freunde, mit denen ich auch schon mal gemeinsam los gehe.

Wie ihr merkt. Ich mache gerne etwas mit anderen zusammen, lasse mich von anderen inspirieren. Tausche mich mit aus, lerne gerne gemeinsam. Lasse mich auch in Frage stellen.

Dann gibt es noch weitere Quellen der Inspiration. Das Internet, Facebook (ja, tatsächlich), Fotografen, die ich im Internet gefunden und schätzen gelernt habe, Bücher über Fotografie, Bildbände.

 

One thought on “Hinweise zu mir”

  1. Ich gratuliere zu deiner sehr schönen Webseite. Für deine ersten Schritte in Richtung Straßenfotografie hattest du vor langer Zeit mich verantwortlich gemacht. Ich erinnere mich an eine frühe Phase deiner Fotografie: Blüten, Pflanzen, Stilleben, Bilder, die du während eurer Urlaube im Süden machtest. Mir fehlten die Menschen. Jahre später kamst du auf unser damaliges Gespräch zurück und meintest, das wäre der Ausgangspunkt gewesen. Ich freute mich darüber und freue mich immer noch. Ich mag deine Bilder inzwischen sehr! Auf das „gemeinsame Leben“, deine Gedanken, deine Arbeiten, bin ich gespannt.

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